Mein beruflicher Werdegang

Für den interessierten Besucher dieser Webseite möchte ich im Folgenden einen Teil meines Lebenslaufes darstellen. Da ich über keine akademische Qualifikation verfüge, mag dies dem einen oder anderen Hinweise darauf geben, inwieweit die dargestellten Inhalte fachlich fundiert sind.

Geboren und aufgewachsen wurde ich 1960 in Dortmund. Im Anschluss an die Schulbildung absolvierte ich von 1982 bis 1984, die in Deutschland etablierte Ausbildung zum Imkergesellen am Institut für Bienenkunde in Oberursel (Ts.), welches damals noch von Prof. Dr. Friedrich Ruttner geleitet wurde. In diesem Zusammenhang möchte ich die Gelegenheit nutzen meinen damaligen Imkermeistern Herrn Walter Götz und Herrn Friedrich Würgner für die bereitwillige Weitergabe ihres profunden Wissens und ihre herzliche Unterstützung zu danken.

Es folgte bis 1989 eine Berufstätigkeit am Zoologischen Institut der Freien Universität Berlin als Technischer Assistent in der Arbeitsgruppe Bienenforschung unter Prof. Dr. Burkhard Schricker. In den Jahren von 1982 bis 1989 hatte ich im Rahmen der Forschung Gelegenheit Erfahrungen mit etlichen Bienenrassen (apis mellifica fasciata, apis mellifica capiensis, apis mellifica ligustica, u.a.) zu sammeln. Darüber hinaus war auch die Mitarbeit an verschiedensten Forschungsarbeiten eine sehr gute Vorbereitung auf meine Arbeit in Kenia. Von 1991 bis 1995 arbeitete ich also mit einem Vertrag des Deutschen Entwicklungsdienstes für das Council for Human Ecology (CHEK) in Kibwezi, Kenia.

Die Schwerpunkte der Arbeit lagen in den folgenden Bereichen:

  • Initiierung und Organisation von Selbsthilfegruppen
  • Ausbildung von Imkern in modernen Imkereimethoden
  • Ausbildung kenianischer Ausbilder im Imkereiwesen
  • Organisation und Abhaltung von Seminaren zur Verbreitung angepasster Imkereitechnologien
  • Evaluation ländlicher Entwicklungsprogramme

Beeindruckt von meinen Erfahrungen in Kenia entschied ich mich 1995 zum Studium der Sozialarbeit. Wesentliche Schwerpunkte meiner beruflichen Identität sind bis heute Themen der Migration, der Interkulturellen Kommunikation und der Netzwerk- und Gemeinwesenarbeit. Neben dem Studium, mit dem Schwerpunkt aktivierender Gemeinwesenarbeit nach Prof. Dr. Hinte, haben mich hier Zusatzausbildungen zum Mediator und Organisationsentwicklungsberater in einer systemischen Grundhaltung bestärkt.

Nebenberuflich zu meiner heutigen Tätigkeit als Sozialarbeiter in der Ambulanten Familienhilfe konnte ich auf dieser Grundlage Trainings in „Interkultureller Kommunikation“ für Siemens Business Services, die Heinrich Böll Stiftung u. a. konzipieren und durchführen.


Kostenlose Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!